Stadtrundgang durch Trier in der NS-Zeit


Der "StattFührer" beleuchtet das dunkelste Kapitel der Trierer Stadtgeschichte. Stätten der Verfolgung und des Widerstandes in der Stadt Trier.

Ziel des Rundgangs ist es, die Geschichte dieser Zeit näher zu bringen, indem Menschen, Orte, Straßen und Plätze in Trier, die damals eine Rolle spielten, vorgestellt werden.

Die Erinnerung an Opfer und Täter soll sensibler machen für aktuelle Menschenrechtsverletzungen und nationalen Wahn, wo immer diese auftreten.


Lageplan

Lageplan
Kartenausschnitt: Trier Innenstadt (Alleenring)

Standorte und Themen des Rundganges

Glockenstraße
Station 1:
Glockenstraße:

die Verfolgung politisch Andersdenkender in der Zeit vor 1933
Hauptmarkt
Station 2:
Hauptmarkt:

Straßenschlachten zwischen SA und Kommunisten
Brotstraße
Station 3:
Brotstraße:

die Ausgrenzung jüdischer Mitbürgerinnen ab 1933
Kaufhaus Haas
Station 4:
Ehemaliges "Kaufhaus Haas":
ein bevorzugtes Hassobjekt Trierer Nazis
Karl-Marx-Haus
Station 5:
"Karl-Marx-Haus":

das Verlagshaus der "Volkswacht" von SA und SS-Leuten gestürmt
Alte jüdische Synagoge
Station 6:
Alte jüdische Synagoge:

die Ereignisse der Reichsprogromnacht in Trier
Braunes Haus
Station 7:
"Braunes Haus":

die Parteizentrale der NSDAP
Dietrichstraße
Station 8:
Dietrichstraße:

die "Bekennende Evangelische Gemeinde Trier" und das Haus der "freien Gewerkschaften"
Domfreihof
Station 9:
Domfreihof:

die Rolle der katholischen Kirche
Gefängnis
Station 10:
Ehemaliges Gefängnis Windstraße:

die Inhaftierung französischer und luxemburgischer Widerstandsmitglieder.
Die Inhaftierung der jüdischen Männer vor der Deportation.
Klaus Barbie – der Schlächter von Lyon.
Christophstraße
Station 11:
Christophstraße:

die Trierer Gestapo und das nahe gelegene KZ Hinzert
Bischof-Korum-Haus
Station 12:
"Bischof-Korum-Haus":

die Deportation der jüdischen Mitbürgerinnen in Trier