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Stadtrundgang Trier in der NS-Zeit


DIE STATIONEN

Station1 Glockenstraße
Station2 Hauptmarkt
Station3 Brotstraße
Station4 "Kaufhaus Haas"
Station5 "Karl-Marx-Haus"
Station6 "Synagoge"
Station7 "Braunes Haus"
Station8 Dietrichstraße
Station9 Domfreihof
Station10 "Gefängnis"
Station11 Christophstraße
Station12 "Bischof-Korum-Haus"
Lageplan Lageplan


Station 7: "Braunes Haus"

Stadtratsfraktion

Die erste Stadtratsfraktion der NSDAP mit Albert Müller (3. vorne links), dem Kreisleiter Trier-Stadt
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Rechts von dem Denkmal der alten Synagoge führt ein kleines Gässchen zur Fleischstraße, das Jakobsspitälchen. Hier hatte in Hausnummer 3, in unmittelbarer Nachbarschaft zur Synagoge, die NSDAP ihr Trierer 'Parteiheim’. Wie es die Nazis in München bei ihrem Parteiheim vormachten, strich man auch in Trier das Parteiheim nach dem 30. Januar 1933 braun an, seit diesem Zeitpunkt an wurde das Haus als 'Braunes Haus’ bezeichnet. Die Nazis hatten das Haus im September 1932 von der Trierer Stadtsparkasse erworben.

Außer der Parteizentrale waren hier die Kreisleitung der NSDAP unter Kreisleiter Paul Wipper (für Trier-Land) und Kreisleiter Albert Müller (für Trier-Stadt), die Gauinspektion-West, eine 'Großdeutsche Buchhandlung’ sowie bis Mai 1933 die Geschäftsstelle des Trierer 'Nationalblatts’ ansässig.
Auch hier, wie im Gasthaus 'Zur Glocke', lag immer eine SA-Truppe in Bereitschaft.


Nazi-Größen zu Besuch in Trier