Paul Wipper (1906-1992)

Wipper Wipper tritt 1928 in die NSDAP ein. 1933 wird er Kreisleiter für den Bereich Trier-Land mit Sitz im "Braunen Haus". 1934 deckt er einen Betrug in der Trierer NSDAP auf und wird nach Cochem versetzt. 1940 meldet er sich freiwillig zur Front, wird gefangen und nutzt seine Haftzeit zum intensiven Nachdenken. 1948 schreibt er: "Wir haben nicht nur Hitler auszuschwitzen, sondern den Geist der dem militärischen Wahn hörig ist (...) Ich schäme mich der Verbrechen, die im Namen des deutschen Volkes begangen wurden."
Als einziger der früheren Parteigrößen kehrt er nach Trier zurück. Seinen Schwur, nie wieder politisch aktiv zu werden, bricht er, als die Bundesrepublik wiederbewaffnet wird. Er wird Mitglied der "Internationale der Kriegsgegner". 1979 wird er Mitglied der neu gegründeten Arbeitsgemeinschaft Frieden e.V. und engagiert sich gegen die Politik der atomaren Hochrüstung.


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