Hans Eiden (1901-1950)

EidenHans Eiden, Mitglied der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD), ist seit 1932 politischer Stützpunktleiter des "Kampfbundes gegen den Faschismus" in Trier-Nord.
1936 wird er ins KZ Buchenwald eingeliefert. Ende 1944 wird er dort "Lagerältester".
Er sieht seine Hauptaufgabe in der Verbesserung der Lebensumstände der Häftlinge, insbesondere der Unterbringung. In den letzten Wochen vor der Befreiung verdanken viele Häftlinge, darunter auch tausende Juden, seinem selbstlosen und mutigen Einsatz ihr Leben. Unter Einsatz seines Lebens verhindert er mehrfach todbringende Evakuierungen des Lagers und spielt eine wichtige Rolle bei der Befreiung des KZs.
Eiden kehrt nach Trier zurück und wird Abgeordneter des rheinland-pfälzischen Landtags. Als er - noch nicht fünfzig Jahre alt - an den Spätfolgen der KZ-Haft stirbt, schreibt der "Trierische Volksfreund": "Er war es, dessen besonnener Mut, dessen unbeugsame Entschlossenheit viele Zehntausende von Buchenwald-Häftlingen ihr Leben verdanken.


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