Dr. Franz Rudolf Bornewasser (1866-1951)

Bornewasser Fast dreißig Jahre - von 1922 bis 1951 - ist Bornewasser Bischof von Trier.
Zum Konflikt mit den Nazis kommt es, als diese die katholische Kirche angreifen und Geisteskranke ermorden. Im Dom predigt er am 14. September 1941 mutig: "Du sollst nicht töten! (...) Gilt es für deutsche, unschuldige Menschen, auch wenn sie 'unproduktiv' und nach der Auffassung gewisser Volksgenossen 'lebensunwert' sind, (...) nicht mehr? Dann wehe dir, armes Deutschland!"
Zum Antisemitismus und der Judenverfolgung der Nazis schweigt er - trotz seiner Freundschaft mit Oberrabbiner Altmann. Ebenso zur Verfolgung politisch Andersdenkender, zu KZs wie Hinzert. Als die Wehrmacht in die Sowjetunion einfällt, sieht Bornewasser darin den gerechten Kampf gegen "ein auf den Grundlehren des deutschen Juden Karl Marx fußendes Lehrsystem" und die Herrschaft des Bolschewismus.


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